Lifestyle-Bloggerin unterwegs im Carado Alkoven A464

Was sie am Urlaub mit dem Reisemobil am liebsten mag? Dass sie fast immer draußen ist – vom ersten Kaffee bis zum letzten Glas Wein. Dass sie jederzeit ihr Lager aufschlagen kann, um die Natur zu genießen. Und dass praktisch niemals Langeweile aufkommt. Ricarda Nieswandt, Bloggerin von „23 qm Stil“, hat mit ihrer Familie im Carado Alkoven A464 zum zweiten Mal in ihrem Leben eine Reisemobiltour unternommen. Und sie war vollends begeistert. Nahezu nebenbei hat sie das Interieur mit wenigen Handgriffen in ihr individuelles Wohlfühlambiente umgestaltet.

Besondere Momente in Dänemark 

Zusammen mit ihrem Mann und zwei fast erwachsenen Kindern führte Ricarda ihre Route von Köln aus nach Norddeutschland und Dänemark. Ein Highlight war für sie der Campingplatz auf der Insel Møn, auf dem sich die Gäste ihren Stellplatz ganz nach Belieben aussuchen können. „Wir hatten das Gefühl, ganz für uns allein zu sein. Vor uns lag ein kleiner See und wir haben Tisch und Stühle draußen aufgestellt, uns etwas Leckeres gekocht, Wein getrunken und den Ausblick genossen. Als dann noch die Sonne traumhaft schön hinter dem Wohnmobil unterging, war das ein ganz besonderer Moment“, erzählt Ricarda. 

Bevor es dazu kam, musste aber in der Heimat erst einmal das Reisemobil beladen werden. Doch was eine echte Interior-Bloggerin ist, die findet auch daran großen Gefallen. Für sie war es die Möglichkeit, ein komplettes, mobiles Zuhause nach ihren Wünschen zu gestalten. Wohnraum, Schlafbereich, Bad und Küche – Ricarda hat dem Reisemobil im Handumdrehen ihren eigenen Stempel aufgedrückt. 

Skandi-Stil in harmonischen Farben 

Um den Alkoven zu einem wirklichen Zuhause zu machen, ohne unnötiges Gepäck mitzunehmen, hat Ricarda ein paar Tipps parat. „Ganz einfach geht es mit schöner Bettwäsche und gemütlichen Decken, die man sowieso braucht, wenn es abends mal etwas kühler ist. Und durch alle persönlichen Dinge aus dem Haushalt, die man mitnimmt, bringt man ganz automatisch eine persönliche Note ein.“.

Den Skandi-Stil, der perfekt zur Dänemarktour passt, hat Ricarda vor allem durch subtil eingesetzte Accessoires und natürliche Farben erzeugt. „Mit einigen schönen Kissen, einer kleinen Lampe und einer Pflanze habe ich eine gemütliche Atmosphäre in der Sitzecke geschaffen. Ich mag es generell, wenn Farben miteinander harmonieren. Durch die Farbgebung im Carado – Holz, ein heller Tisch, sandfarbene Polster – war es nicht schwer, sich wie zu Hause zu fühlen. Vom Melamingeschirr über die Handtücher bis zu den Küchenhandtüchern und den Topflappen war alles perfekt abgestimmt. Sogar die Schmutzmatte im Eingang hat gepasst. Man braucht also gar nicht viel: Pflanzen, farblich passende Accessoires und Gebrauchsgegenstände, Licht und vielleicht noch einen schönen Outdoorteppich; schon hat man sein individuelles Zuhause.“.

Clever Platz und Gewicht sparen 

Dabei ging Ricarda nicht nur die Dekoration leicht von der Hand – auch ihr größeres Gepäck bekam sie problemlos untergebracht. „Ich dachte, dass es schwierig sein wird, sich beim Packen einzuschränken. Tatsächlich aber ist Alkoven so geräumig, dass wir schon fast zu viel dabeihatten.“ Daher lautet auch ihr Tipp an alle Caravaning-Neulinge: „Nicht zu viel einpacken! Tatsächlich kommt man im Reisemobil mit viel weniger aus, als man denkt. Und wo es geht, sollte man auf Gewicht verzichten. Wir haben zum Beispiel einiges an Vorräten mitgenommen, das würde ich zukünftig besser planen. Statt schwerem Porzellan- oder Keramikgeschirr haben wir uns für Melamin entschieden, dazu leichte Kunststoffbecher und ein Sieb aus Gummi. Ich hatte außerdem Gewürze, Salz, Kakao, Honig und Kaffee in alte Marmeladengläser gefüllt, da würde ich beim nächsten Mal auch eher zu Vorratsdosen aus Kunststoff greifen.“.

Klare Aufgabenverteilung an Bord 

Und wie hält man mit zwei Erwachsenen und zwei Teenagern Ordnung, damit die Wohnlichkeit während der Reise auch erhalten bleibt? „Man muss sich schon ein bisschen disziplinieren und alles immer direkt wieder an den dafür vorgesehenen Ort räumen – dann klappt es wunderbar mit der Ordnung. Außerdem ist es gut, wenn jeder seine Aufgaben hat. So haben zum Beispiel meine Tochter und ich gekocht, mein Mann und mein Sohn haben gespült und die benutzten Sachen anschließend wieder weggestellt. Auch bevor wir weitergefahren sind, hatte jeder seinen Job zu erledigen. Die Männer haben die Garage eingeräumt, Tische und Stühle verstaut, den Strom abgestellt und meine Tochter und ich haben alles im Reisemobil aufgeräumt, gesichert und die Schränke kontrolliert. Wir waren da ein eingespieltes Team.“.

Das Fazit von Ricarda und ihrer Familie ist einstimmig: Sie würden jederzeit wieder mit dem Reisemobil auf Tour gehen. „Der Urlaub hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben richtig Lust auf ein eigenes Reisemobil bekommen. Die zwei großen Schlaflandschaften im Alkoven waren toll und wir haben sehr gut geschlafen. Überhaupt ist es schön, sein „Zuhause“ immer dabei zu haben, viel an der frischen Luft zu sein und dorthin fahren zu können, worauf man gerade Lust hat. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, haben mein Mann und ich vielleicht Zeit, Europa gründlich mit einem eigenen Reisemobil zu erkunden – das wäre auf jeden Fall ein großer Traum!“.

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